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Pips, Spreads und Margen

Was ist ein Pip?

Die Zahlen nach der Kommastelle werden Pips genannt („Price Interest Points“). Ein Pip misst die Veränderung des Wechselkurses für ein bestimmtes Währungspaar. Genauer gesagt entspricht 1 Pip dem Preisunterschied von einem Tausendstel in jedem Währungspaar.

In dem Währungspaar EUR/USD steht 1 Pip für eine Kursänderung von 1,35000 auf 1,35010, wohingegen es in dem Währungspaar USD/JPY die Kursänderung von 113,000 auf 113,010 darstellt. In beiden Fällen hat der Kurs sich um 1-Tausendstel bzw. 1 Pip bewegt.

Wir haben nun also festgestellt, dass 1 Pip die Kursänderung um eine Einheit an der vierten Dezimalstelle – oder auch der zweiten, wenn wir von Yen-Paaren sprechen – wiedergibt, und es entspricht einer Kursänderung von 1/1.000. Dementsprechend gilt, bewegt sich der Kurs von 1,35000 auf 1,35050, entspricht dies einer Kursänderung um 5 Pips, von 1.35000 auf 1.35200 dann 20 Pips usw.

Warum gibt es nun 5 Dezimalstellen?

ADS Prime quotiert Devisenkurse bis auf die fünfte Dezimalstelle – beispielsweise 1,35001 – für die meisten Währungspaare, mit Ausnahme einiger weniger Paare, u. a. Paare mit Beteiligung des Yen, wo die Quotierung nur bis zur dritten Dezimalstelle erfolgt – beispielsweise 113,001 – da der Wert eines japanischen Yen stark abgewertet ist gegenüber den übrigen großen Währungen.

Dementsprechend ist die geringste mögliche Änderung kleiner als 1 Pip, weil wir die Kurse mit fünf Dezimalstellen – bzw. drei für Paare mit Yen-Beteiligung – angeben.

Das Währungspaar EUR/USD kann sich von 1,35000 auf 1,35003 bewegen. Hierbei handelt es sich um eine Änderung um 0,3 Pip, was wir einfach „fraktionierte Pips“ nennen. Diese Klarstellung ist erforderlich, weil Devisenkurse auf Websites, in Leitfäden oder Analysen üblicherweise und der Einfachheit halber mit vier Dezimalstellen aufgeführt werden – bzw. zwei im Falle des Yen.

Pip-Wert

Der Wert eines Pip hängt von dem gehandelten Währungspaar, dem Handelsvolumen und dem Wechselkurs ab. Es ist leicht verständlich, dass sich die Kursänderung für das Währungspaar EUR/USD von 1,3500 auf 1,3510 unterschiedlich niederschlägt, je nachdem, ob wir EUR 1.000,00 oder EUR 10.000,00 tauschen; im ersten Fall würden wir dafür USD 1.351,00 erhalten, im zweiten Fall hingegen USD 13.510,00. Dementsprechend ist der „Wert“ eines Pip – bezogen auf reales Geld – eng mit dem Betrag verbunden, den wir tauschen, sprich mit dem „Handelsvolumen“.

Spread

Die Differenz zwischen dem Bid-/Kaufpreis und dem Ask-/Verkaufspreis nennt man Spread. Auch das ist einfach zu verstehen, wenn wir uns die Gesetze der Marktplätze ins Gedächtnis rufen: der Verkäufer, in unserem Fall die Banken und Finanzinstitutionen, möchten ein spezifisches Instrument immer zu einem geringeren Preis kaufen und zu einem höheren Preis wieder verkaufen. Nehmen wir einmal einen Supermarkt als Beispiel: Er kauft von den Bauern Milch zu, sagen wir, einem Preis von USD 1,00 pro Liter und verkauft sie mit Gewinn an seine Kunden zu einem Literpreis von USD 1,50. Das gleiche Prinzip gilt auch für den Devisenhandel.

Dementsprechend liegt in unserem Beispiel von EUR/USD 1,35690/1,35697 der Spread bei 0,7 Pips.

Devisenpositionsgrößen

Devisen werden in Lots oder Paketen gehandelt, um die Zuordnung von „Ordern“ bzw. Positionsgrößen zu Käufern und Verkäufern zu erleichtern. Möchte jemand EUR 1.231,00 in Dollar kaufen, bedarf dies eines anderen Händlers, der genau die gegenteilige Transaktion durchführen möchte. Um das Ganze etwas weniger komplex zu gestalten, packen wir Transaktionsgrößen in standardisierte Mengeneinheiten und nennen diese „Lots“.

ADS Prime bietet folgende Lotgrößen:

  • 1 Lot = USD 100.000,00 (oder Währungsäquivalent)
  • 1 Mini-Lot = ein Zehntel eines Lots oder USD 10.000,00 (oder Währungsäquivalent)
  • 1 Micro-Lot = ein Hundertstel eines Lots oder USD 1.000,00 (oder Währungsäquivalent)

Marge oder Hebelwirkung

Die Marge, oder auch die Hebelwirkung, ist ein Mittel zur Steigerung Ihres Engagements in einer Devisen-Position. Hierbei ermöglicht man Ihnen, einen gewissen Währungsbetrag zu kaufen oder zu verkaufen, während Sie nur einen prozentualen Anteil dieses Geldes als Eigenleistung erbringen müssen. Im Klartext: Sie können USD 1.000.000,00 in australischen Dollar kaufen, ohne diesen Betrag tatsächlich „zu hinterlegen“ und ohne dass dieser Betrag auf Ihrem Handelskonto „reserviert“ wird. Stattdessen müssen Sie einen gewissen Prozentsatz dieses Betrages einbringen, der sich aus den Einstellungen Ihres Kontos für Hebelwirkung oder Margen ergibt.

Zum Beispiel würde eine 1:100-Marge bedeuten, dass Sie lediglich 10.000,00 US-Dollar einbringen müssen, um eine USD 1.000.000,00-Position zu kontrollieren. Ihre Einlage von USD 10.000,00 wird so „gehebelt“, dass Sie in größerem Stile handeln können.

Eine Hebelwirkung von 1:500 bedeutet gleichermaßen, dass Sie mit denselben USD 10.000,00 eine USD 5.000.000,00-Position kontrollieren können. Die Marge ist ein zweischneidiges Schwert; sie führt zu deutlich größeren Gewinnen, wenn der Markt sich zu Ihren Gunsten entwickelt. Entwickelt er sich jedoch nachteilig für Sie, fallen Ihre potentiellen Verluste auch entsprechend höher aus.

So funktionieren Margen

  • Ein Anleger zahlt USD 100.000,00 auf sein ADS Prime-Konto ein. Das Konto ist auf 1 % Marge oder eine Hebelwirkung von 100:1 eingestellt. Das bedeutet, dass der Anleger für jede Position, die er öffnet, mindestens 1 % als Marge halten muss.
  • Möchte er eine Position von USD 1.000.000,00 öffnen, muss er 1 % bzw. USD 10.000,00 davon als Marge von seinem Saldo beiseitelegen (1.000.000,00 × 1 %= USD 10.000,00).
  • Dieser Betrag bleibt so lange auf seinem Konto „reserviert“ wie der Handel offen ist – d. h. er kann jetzt für weitere Geschäfte noch auf das verbleibende Kontosaldo zurückgreifen.
  • Platziert er sein USD 1.000.000,00-Geschäft beispielsweise gegenüber dem australischen Dollar, wird er den Gewinn bzw. Verlust davontragen, den diese 1 Million Dollar einfährt, unabhängig davon, dass er lediglich einen geringen Prozentsatz für diese Position beiseitegelegt hat.
  • Dementsprechend verbleibt ein beträchtlicher Betrag auf seinem Konto, um weitere Spekulationsgeschäfte einzugehen, die sein potentielles Gesamtrisiko somit erhöhen. Wie bereits dargelegt, kann dies große Gewinne einbringen, aber eben auch große Verluste.

Bereit für den Einstieg ins Trading

Die Kontoeröffnung bei ADS Securities ist sicher und einfach. Entweder Sie eröffnen über unser sicheres Kundenportal ein Live-Konto, oder Sie testen unser KOSTENLOSES Demokonto

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Verluste können Einlagen übersteigen.
Trading ist immer mit Risiken verbunden, und in einigen Fällen können die Verluste Ihre Einlagen übersteigen.