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Was versteht man unter Forex-Handel

Was versteht man unter Devisen?

Der Devisenmarkt (FX-Markt) ist der größte und liquideste Markt der Welt. Größer als der Aktien- und Terminkontraktmarkt zusammen – täglich werden Devisentransaktionen im Wert von über USD 5,3 Billionen weltweit getätigt.

Neben dem gewinnorientierten Handel – auch Spekulationsgeschäft genannt – wird üblicherweise auch mit Devisen gehandelt, um Anlageportfolios zu diversifizieren und sie gegen Risiken bei anderen Vermögenswerten abzusichern.

Ein wesentlicher Unterschied zwischen Devisen- und Aktienhandel ist das Transaktionsvolumen; Devisentransaktionen sind für gewöhnlich deutlich umfangreicher in Wert und Größe. Außerdem können Devisen auch außerbörslich gehandelt werden – bzw. im sog. Freiverkehr (Over the Counter; OTC).

Ein wirklich globaler Markt für 5 Tage/Woche

Der Devisenhandel beginnt am Sonntagabend, wenn in Neuseeland die Banken und Finanzinstitutionen ihre Pforten öffnen, und „folgt dann der Sonne“ über Asien, Europa und Amerika, bis der Kreislauf von Neuem beginnt. Das Handelsfenster in den einzelnen Zeitzonen überschneidet sich – Asien mit Europa, Europa mit den USA, USA mit Asien – sodass man 24 Stunden täglich mit Devisen handeln kann.

Wie funktioniert Devisenhandel?

Um richtig verstehen zu können, was Devisenhandel ist, muss man seine innere Funktionsweise kennen. Wenn Sie schon einmal in einem Bureau de Change (einer Wechselstube) waren, dann haben Sie bereits mit Devisen gehandelt. Es bedeutet einfach nur eine Währung gegen eine andere „einzutauschen“ (zu kaufen oder zu verkaufen), man kann beispielsweise US-Dollar verkaufen, um britische Pfund oder Euro zu kaufen.

Währungspaare

Devisentransaktionen umfassen immer zwei Währungen, z. B. Euro und US-Dollar bzw. EUR/USD, die dann ein sog. .
Währungspaar darstellen

Kauf und Verkauf von Devisenpaaren

Im Devisenhandel können kleine Bewegungen eine beträchtliche Wirkung auf den Gesamtwert einer offenen Position haben. Beim Devisenhandel versuchen Sie, die absolute Bewegung einer Währung – in beide Richtungen – vorherzusehen, da Sie ein Währungspaar entweder „kaufen“ oder „verkaufen“ können.

Wenn Sie ein Währungspaar kaufen, gehen Sie davon aus, dass der Währungskurs steigt, d. h. dass die erste Währung im Währungspaar gegenüber der zweiten Währung zulegt. Wenn Sie beispielsweise davon ausgehen, dass der Euro gegenüber dem US-Dollar an Wert gewinnt, dann möchten Sie das EUR/USD-Paar „kaufen“ bzw. „long gehen“.

Wenn Sie ein Währungspaar verkaufen, gehen Sie davon aus, dass der Währungskurs sinkt, d. h. dass die erste Währung im Währungspaar gegenüber der zweiten Währung nachgibt.

Wenn Sie beispielsweise davon ausgehen, dass das britische Pfund gegenüber dem US-Dollar an Wert verliert oder auch der US-Dollar gegenüber dem Pfund stärker wird, dann möchten Sie das GBP/USD-Paar „verkaufen“ bzw. „short gehen“.

Devisenhandel – Warum?

Allein aufgrund des Umfangs des Handelsvolumens – USD 5,1 Billionen täglich – und der stetigen technologischen Fortschritte, tauchen immer mehr Händler auf dem Devisenmarkt auf. Dadurch wird er auch für Händler jeder Couleur attraktiv und geeignet.

Devisenhandel – Warum? Händler reizt dieser Markt aus folgenden Gründen:

  • Größter Finanzmarkt der Welt
  • Rund um die Uhr an fünf Tagen in der Woche geöffnet
  • Zentralisierter, transparenter Markt
  • Hohe Liquidität
  • 60+ aktiv gehandelte Währungspaare
  • Leicht verständlich, einfach zu handeln
  • Gewinn aus Bewegungen in beide Richtungen (Long-/Short-Selling)
  • Nutzung des Hebeleffekts zur Maximierung potentieller Gewinne mit geringem Aufwand.
Trading ist immer mit Risiken verbunden, und in einigen Fällen können die Verluste Ihre Einlagen übersteigen.